Adlerrunde im Oberharz RTF und Radmarathon

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F75 Pilot
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Adlerrunde im Oberharz RTF und Radmarathon

Beitragvon F75 Pilot » 13.07.2016, 14:31

Am Samstag findet die Adlerrunde ab Goslar in den Oberharz statt. Wer will kann dort bis zu 250 km fahren mit 4700 HM. Also irgendwas im Bereich des Ötztalers.

http://www.rsv-adler.de/rtf-adlerrunde.html

Wobei die Steigungen im Harz vielleicht nicht so lang sind wie in den Alpen. Dafür aber giftig. Die 18% beim Aufstieg im Kalbetal sind in den Beinen durchaus spürbar.

Die Strecken sind andere als im letzten Jahr. So läßt die 100 km Runde dieses Jahr den Anstieg nach Torfhaus aus.

Meiner Ansicht nach ein Super Event vor der Haustür. Ich fahre wieder die 150 km Distanz. :wink:
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Beitragvon Deichfahrer » 13.07.2016, 20:09

Bin dabei, sowas nehme ich gerne an.
Wer ist noch dabei? Eventuell auch aus dem Bereich Hamburg, wäre schön wegen Sprit teilen. Bei Interesse PN an mich.
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Beitragvon hummelhummelmorsmors » 18.07.2016, 09:27

War dabei, 107er mit ca. 2000 Hm. Am letzten Aufstieg habe ich nur noch Sterne gesehen Sternesehen Sternesehen Sternesehen .War eindeutig ein Aufstieg zuviel für ein Flachlandtiroler...
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Das Biest
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Beitragvon Das Biest » 18.07.2016, 11:36

Mit Junior die 75km und 1400hm unter die Räder genommen. Hat uns auch gereicht, war aber klasse und mache ich auf jeden Fall wieder, wenn es passt!
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Beitragvon F75 Pilot » 18.07.2016, 12:30

Ich war auch dabei, wie angekündigt. Das Wetter war nicht so kühl wie es von den Wetterportalen angekündigt war und insofern genau richtig. Man hat weder gefroren, noch unnötig geschwitzt.
Das Event war wieder bestens organisiert und die Ausschilderung der Strecke ohne Mängel.
Am Start konnte ich mich ein wenig mit Deichfahrer unterhalten und dann ging es auch schon los. Es waren spürbar mehr TeilnehmerInnen am Start als im letzten Jahr. Das bestätigten mir auch diejenigen, die den Start der Marathondistanzen erlebt hatten.
Selber bin ich ja auch gebürtiger Flachlandtiroler und am Berg ist es für mich immer schwerer als für andere. Zudem war ich die Woche über nicht in bester Verfassung. Insofern entschied ich mich am Start lieber vorne mitzufahren. Dann kommen mehr Leute von hinten, an die man sich dranhängen kann.
Hinter einem Führungsfahrzeug ging es raus aus Goslar durch das wunderschöne Gosetal in Richtung Clausthal - Zellerfeld. Ein Panorama, das immer wieder richtiges Gebirgsfeeling aufkommen läßt.
Mit den Serpentinen und dem ersten richtigen Anstieg zogen meine MitstreiterInnen dann auch wie erwartet davon.
Oben angekommen ließ ich es bei dem niedrigen Gefälle nach Clausthal erst einmal locker angehen. Aber dann zog Deichfahrer mit einer Gruppe an mir vorbei, der richtig Druck machte und so ging es mit 50+ nach Clausthal.
Die Abfahrt nach Schulenburg war dann richtig schnell. 76 kmh waren bei meinem Radl neuer Rekord. Ich wollte mich gerade selber an der Führungsarbeit beteiligen, als sich hinter einer Kurve schon einer der vielen mehr als 10 % Anstiege wie eine Mauer vor einem auftat.
Ich schaltete in die kleinste Übersetzung. Ab da war von Deichfahrer nichts mehr zu sehen.
Die Runde am Okerstausee und der Anstieg durchs Kalbetal dürften ja bestens bekannt sein. Die letzten Meter des Anstieges gingen bei mir, wie letztes Jahr auch, nicht mehr im Sitzen. Da ist Wiegetritt angesagt.
An Torfhaus vorbei ging es dann zur Kontrolle nach Oderbrück, wo ich einen Bekannten traf, der der Rest des Weges mit mir fuhr und der auf den Berggipfeln auf mich wartete.
Das Angebot an den Verpflegungsstellen war wieder reichhaltig. Von Kuchen, belegten Broten, Salzgebäck, Gummibärchen über Bananen, Äpfel, Melonen hatte man eine reichhaltige Auswahl.
Zu zweit nahmen wir die Abfahrten in Angriff und es ging so weiter bis Bad Grund, als sich ein echtes Monstrum auftat, das durchaus mit der Herrenstrasse in St. Andreasberg vergleichbar ist. Auch wenn die noch einmal etwas steiler ist. Ein Warnschild mit dem Hinweis 18 % wies darauf hin, das man sich auf einer Strasse befindet, die man auch nicht zu Fuß hochgehen möchte. Mit schon 100 km in den Beinen habe ich es dann irgendwie geschafft den "Abgunst" hochzukommen. Auch wenn ich so langsam war, daß ich Angst hatte umzukippen.
Der Berg von Seesen nach Lautenthal war dann noch einmal eine Herausforderung. Zunächst zog es sich eine Weile nur leicht ansteigend hin, was gute Laune machte, aber dann spürte man, warum da ein Hinweisschild mit 15% auf 2 km Länge am Wegesrand stand.
Der letzte Anstieg von der Kontrollstelle Lautenthal nach Hahnenklee war dann eher noch einer der einfachsten Berge und bot wieder ein super Panorama, für das ich, erschöpft wie ich war, nur leider viel zu wenig Aufmerksamkeit aufwenden konnte.
Ab dem Auerhahn ging es dann mit Tempo 50 wieder zurück nach Goslar.
Also ein großartiger Samstag. Ich habe wieder ein paar neue Ecken im Harz kennengelernt und eine neue große Herausforderung gemeistert. Den Sonntag verbrachte ich dann mit Regeneration.
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Beitragvon Deichfahrer » 18.07.2016, 20:20

In den Vorjahren bin ich die Oberharzer Adlerrunde gefahren und jedesmal wurde etwas an der Strecke geändert. Aber dieses Jahr 2016 war es eine absolute Hammerstrecke genau nach meinem Geschmack.

Rauf - Runter - Rauf - Runter und so weiter :freuinrosa: :freuinrosa: :freuinrosa:

Der Verein RSV Adler Goslar erstellt jedes Jahr neue Streckenprofile und somit ist es für mich der besondere Reiz neue Strecken kennen zulernen, insbesondere noch mehr Höhenmeter. :Tanzen:

Auch das Wetter zeigte endlich von der besseren Seite und deutlich wärmer als die Tage zuvor.

Mit Forumsmitglied Patagonia ging es Samstag früh nach Goslar, Anmeldung ohne Zettel ausfüllen schnell erledigt. Die Anmeldung wird mündlich mitgeteilt um die Daten ins Computer einzutragen und somit kein Schreibkram erforderlich. Sollte man auch in unserem Umland von Hamburg umsetzen.

Bekannte Gesichter wurden gesehen, hier und dort kleiner Smalltalk.

Die Strecke wurde gegenüber den Vorjahren wieder geändert, diesmal ging es gleich nach dem Start in den Anstieg nach Hahnenklee. Zu meiner Überraschung fuhr das Führungsfahrzeug vorweg um uns ohne Hektik raus aus Goslar zu führen. Erst als wir die Stadt verlassen haben, wurde das Tempo angezogen und der Puls kam schnell in Wallung.
:Empfehlung: :Empfehlung: :Empfehlung:

Ohne große Probleme wurde der 1. Anstieg geschafft, die Abfahrt nach Clausthal wurde richtig gedruckt gemacht, auch die Abfahrt nach Schulenberg mit 70+, leider wurde noch der Umweg nach Schulenberg rauf eingebaut, fand ich auch gut, denn die Gruppe wurde noch kleiner. Bekanntlich geht es auf engen Feldweg über die Okertalsperre nach Torfhaus rauf,umso besser war die kleine Gruppe wegen der Übersicht. Für mich gibt es keine Hindernisse, es ist Leidenschaft und Einstellung pur die steilen Wände zu bezwingen.

:zwinkern: :zwinkern: :zwinkern:

Über Sonnenberg ging es mit der kleinen Gruppe wieder mit viel Druck nach Osterode in den nächsten Anstieg Lerbach. In Clausthal wurde ausgiebig der Akku wieder aufgeladen, schließlich standen noch die Hammeranstiege auf dem Programm. Weiter ging es nach Bad Grund zu einem imposanten Anstieg,
Kiddesvej aus Dänemark lässt grüßen, 18% Anstieg mit einer unglaublichen steilen, stehenden Wand, dieser wurde nach hartem Kampf erlegt. :HaHa:

Über Seesen nach Lautenthal ging es in den nächsten Anstieg, diesmal nur 15% Anstieg, aber auf 2 km Länge ist auch schon eine große Nummer. :shock: :shock:
Auch diese Herausforderung nahm ich an, jedoch ging es langsamer für mich rauf da die Nummer Lautenthal - Bockswiese/Hahnenklee noch auf dem Programm stand. In ruhigem Tempo ging es rauf nach Hahnenklee, denn ich wollte in der Abfahrt nach Goslar hohes Tempo fahren, was auch mir gelungen ist. :HaHa: :HaHa:

Diese Strecke war das absolute Feeling für mich, Powern und Bolzen waren die Elemente. Adlerrunde steht wieder 2017 auf meiner Agenda.

Dem Veranstalter großes :Danke: :Danke: :Danke:
und nicht zu vergessen die vielen Helfern :applaus: :applaus: :applaus:
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Beitragvon Reisender » 18.07.2016, 22:47

Gibt es einen besonderen Grund diese Veranstaltung an einem Sonnabend durch zu führen?
<< Foto by Helmut
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Beitragvon QuadrupleChainring Driver » 19.07.2016, 09:42

Reisender hat geschrieben:Gibt es einen besonderen Grund diese Veranstaltung an einem Sonnabend durch zu führen?
Am Samstagmorgen wenn wir gemütlich losradeln fahren die Harzbewohner einkaufen und erst gegen Mittag sind die ganzen Tages/Wochenend Besucher auf der Strecke, an einem Sonntag hat das Radeln im Harz für mich was mit der Suche nach Nahtod Erfahrungen zu tun.

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