Grefrather RTF und CTF am 02.04.2016

Benutzeravatar
Sonne_Wolken
A-Lizenz-Schreiber
Beiträge: 113
Registriert: 25.12.2015, 09:03
Wohnort: Dortmund
Kontaktdaten:

Grefrather RTF und CTF am 02.04.2016

Beitragvon Sonne_Wolken » 30.03.2016, 15:36

Am ersten Aprilsamstag findet wieder die RTF und CTF am Niederrhein statt.
Drei RTF Strecken (42, 72 und 112 km) und zwei CTF (37 und 52 km) werden ab 10:30 Uhr angeboten. Kontrollschluss ist erst um 18 Uhr.

Die Besonderheit ist das bei der langen RTF auch eine längere Strecke über holländisches Gebiet führt.
Hier gibt es mehr Infos und auch die Strecken bei gpsies:

http://www.rsv-grefrath.de/

Die Strecken sind recht flach, aber erfahrungsgemäss spielt der Gegenwind oft eine Rolle. Gerade auf der holländischen Seite im Nationalpark Die Massdünen kann der Gegenwind manchmal etwas fies sein.

Werde am Samstag auf jeden Fall dort starten. Ist eine schöne Strecke.
LG Jennifer

Back to the roots
Road cycling since 1979
Benutzeravatar
Sonne_Wolken
A-Lizenz-Schreiber
Beiträge: 113
Registriert: 25.12.2015, 09:03
Wohnort: Dortmund
Kontaktdaten:

Beitragvon Sonne_Wolken » 04.04.2016, 10:43

Am Samstag war die Startzeit in Grefrath erst für 10:30 Uhr angesetzt. Dafür hatte man bis 18 Uhr Zeit ins Ziel zu kommen. Bei der Abfahrt in Dortmund war es noch sonnig, doch in Grefrath erwartete mich ein grauer Himmel. Wenigstens war es trocken, wenn auch nur bei 6 Grad.
Um 10 Uhr gab es lange Schlangen vor der Anmeldung und vor der Damentoilette. Ich entschied mich nach der Dringlichkeit für die Toilette.
Als ich dort endlich wieder heraus kam, hatten sich die Schlangen vor der Anmeldung auch reduziert.

Pünktlich um 10:30 Uhr startete ich zunächst alleine auf der 112 km Strecke.
Nach kurzer Zeit schloss ich auf eine grössere Gruppe auf, an die ich mich dran hing. So erreichten wir ohne grössere Probleme mit einem Schnitt von 28 km/h die erste Kontrolle. Hier war schon richtig was los. Es gab wieder Warteschlangen an der Verpflegung.
Bild

Schliesslich machte ich mich wieder alleine auf den Weg, behielt das Tempo aber bei. So gewann ich Zeit um unterwegs Fotos zu schiessen.
Kurz nach der Kontrolle fuhren wir über die niederländische Grenze.
Bild

Jetzt führte uns die Strecke durch den Nationalpark Maasduinen. Der Park ist einfach traumhaft für Radfahrer und Wanderer.
Bild

Überraschenderweise blieb der gefürchtete Gegenwind aus. Es gab sogar leichten Rückenwind und es rollte echt gut. Da es auch viel zu fotografieren gab, hielt ich aber immer wieder an.
Eines gab es hier wirklich wie Sand am Meer: Sand und Wasser.
Bild

Obwohl die Niederländer hier wirklich auf Sand gebaut haben, gab es sogar Landwirtschaft. Merkwürdig nur was da alles so auf den Feldern herum stand.
Bild

Auch Wälder gab es auf dem sandigen Boden.
Bild

Immer wieder zogen ganze Gruppen bei den Fotostopps an mir vorbei.
Bild

Es wird ja immer wieder behauptet das es in den Niederlanden keine Berge gäbe. Die Niederländer sind da anscheinend anderer Meinung und dokumentieren auch gut sichtbar schriftlich das es durchaus Bergen gibt.
Bild

Auch eine wunderschöne Heidelandschaft gab es im Nationalpark zu sehen. Leider stand die Heide so früh im Jahr noch nicht in der Blüte.
Bild

Während ich gerade die Fotos machte, hielt ein einzelner Fahrer aus Düsseldorf an. Ihm gefiel die Landschaft ebenfalls. Nach ein paar Fotos beschlossen wir zusammen weiter zu fahren. Wir hatten ungefähr das gleiche Tempo. Kurz vor der deutschen Grenze erreichten wir die 2. Kontrolle immer noch mit einem 28er Schnitt.
Bild

Eine ganze Gruppe aus Düsseldorf kam an der Kontrolle an. Das auffällige waren die rosafarbenen Gios-Trikots, gesponsert vom Uerige in Düsseldorf. Für alle Nichtkundigen, das Uerige ist eine alte Düsseldorfer Hausbrauerei und Kneipe.

Nach einer längeren Pause machten wir uns wieder auf den Weg. Auf der deutschen Seite erwartete uns dann Gegenwind. vor uns fuhr eine grössere Gruppe mit gleichem Tempo. Als wir sahen das eine Fahrerin das Tempo nicht mehr halten konnte und aus der Gruppe heraus fiel, reduzierten wir nach kurzem Beratschlagen das Tempo und nahmen sie in unserem Windschatten mit.

So erreichten wir die nächsten zwei Kontrollen, jeweils bei einer Feuerwehrstation. Es kann ja nicht schaden einen guten Draht zum Rettungsdienst zu haben.
Bild

Gegen 16 Uhr erreichten wir wohlbehalten zu dritt das Ziel mit einem 25er Schnitt. Schnell meldete ich mich ab und dieses Mal war auch keine Schlange vor der Toilette. Dann kam der gemütliche Teil. Etwas essen und jede Menge netter Gespräche.

1240 Starter fanden nach Grefrath. 912 fuhren die RTF-Strecken und 328 die CTF (Gelände). Das sind doch Zahlen die sich sehen lassen können. Erstaunlich war nur das das Verhältnis Strassenfahrer zu MTBlern so eindeutig zu Gunsten der Strasse ausging.

Ich freue mich jedenfalls hier nächstes Jahr wieder an den Start zu gehen.
LG Jennifer

Back to the roots
Road cycling since 1979

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste