14. RTF „Alma Mater“ der RG Uni Hamburg (Berichte & Bilder)

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Kanarienvogel
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14. RTF „Alma Mater“ der RG Uni Hamburg (Berichte & Bilder)

Beitragvon Kanarienvogel » 16.07.2017, 15:42

Die wohl längste Praline der Welt kennt wohl jeder der schon einmal Fernsehen geschaut hat :cool:.

Die wohl kürzeste RTF der Welt habe ich (bzw. Marion und ich) heute erlebt :Wein:.

Die Länge (wenn man überhaupt davon sprechen kann :roll:) betrug genau 4,5 Kilometer, dann war es vorbei mit der "Herrlichkeit der Argumente", die ich mir einredete das es schon gehen würde. Nein es ging nicht, der kaputte Fuß, die diese Woche übertrieben strapazierte „neue Hüfte“ rächten sich jetzt und sagten: Stop…..bis hier zur Autobahnbrücke und nicht weiter :cry: :cry: .

Daher gibt es leider von mir auch nicht viel zu berichten. Überpünktlich waren Marion und ich am Startort, so reichte es diesmal für zwei Kaffee, den wir uns an der schon toll bestückten Frühstückstafel der RG Uni besorgten. Kurze Zeit später traf auch Ledersattel ein, der uns dieses Mal direkt entdeckte :Aetsch: und sich zu uns gesellte.

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Ebenso Hans47 der noch einmal von seinen Erlebnissen bei den 24h von Nortorf erzählte :ergebung: .

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Nach den obligatorischen Vorbereitungen der Räder und der Tracht ging es wieder zum Start wo wir Deichfahrer trafen und Knud, letzterer kam abgehetzt von der Bahn und musste sich noch anmelden. Ich positionierte mich ein paar Meter vom Start entfernt um wieder ein paar Bilder zu machen, der Rest der Mannschaft die zusammenfahren wollten, startete aus dem letzten Startblock.

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Schon beim einklicken in die Pedale, um der Meute hinterher zu fahren, merkte ich das ich mir wohl doch etwas vorgemacht hatte und der Schmerz im Fuß, bei unbedachten Bewegungen doch größer war als angenommen :? . Trotzdem erst einmal hinterher. Als erstes überholte ich Marion und dann kam auch bald Ledersattel in Sicht der mit langsamer Fahrt auf mich wartete. Nicht weit davon entfernt war Knud. Jetzt schon merkte ich die Trainingspause die ich trotz meines niedrigen Leistungsstandes wegen Arbeit, Reha Maßnahmen und Schmerzen einlegen musste. Kurze Zeit später verabschiedete ich mich von der Gruppe und wartete auf Marion um mit ihr die 51er Runde zu fahren. Aber auch sie hatte zu kämpfen :( , hatte sie sich in der Woche beim Joggen eine Zerrung im Oberschenkel zugezogen, die sich jetzt wieder meldete :mad:. Als es dann auch noch anfing zu regnen, brachen wir die RTF ab und fuhren zurück zum Start :Heul: . Der liebe Fotograf der RG Uni wollte uns noch umstimmen, er konnte ja nicht wissen das der beginnende Regen nicht der eigentliche Grund für unsere Aufgabe war.

Am Start angekommen verstaute ich die Räder, Marion holte unsere Wertungskarten und wir machten uns auf den Heimweg. Dabei ließen wir es uns aber nicht nehmen einen kleinen Umweg zu fahren und am ersten Depot vorbei zu schauen, wo meine Gruppe auch gerade ankam.

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Wir erklärten ihnen kurz warum wir nicht mit Bratwurst im Ziel auf sie warten würden, machten noch ein paar Fotos und waren froh dass wir dann endlich mit Kühl – bzw. Wärmekompressen auf dem Sofa lagen.

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Tja liebe Mitfahrer es tut mir leid, gerne wäre ich die Tour mit euch gefahren. Oder ich höre nächstes Mal auf Marion, die (aufgrund meines Gangbildes) bei euch schon am Samstagabend absagen wollte :lockern: . Vielleicht geht es ja nächste Woche schon wieder, mal sehen.

Bei der RG Uni möchte ich mich bedanken, auch wenn es nur kurz war, es hat mir wieder Klasse gefallen bei euch. Bis 2018 hoffentlich dann länger.

Lars

Meine Bilder vom Start und K1/K4 findet ihr hier: https://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/2 ... 6-07-2017/
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Re: 14. RTF „Alma Mater“ der RG Uni Hamburg (Berichte & Bilder)

Beitragvon OmaJantzen » 16.07.2017, 18:23

Meine Alma Mater im Jahre 2014 war eine Hitzeschlacht, dieses Jahr gab's Regen und vor allem viel Wind (gefühlt 90% Gegenwind).
Schön war es trotzdem (obwohl ich gegen Tour-Ende die Steigungen im Wind verflucht habe).

Pünktlich um 9 Uhr setzte der Regen ein, es wurde immer nasser und ich entschloss mich nach 10 km, Überschuhe und Weste anzuziehen.
Durch diese Pause war die Startgruppe weg und den Rest der 129 km fuhr ich alleine.
Der Regen dauerte bis zur K1, danach kam sogar mal ganz kurz und schüchtern die Sonne durch.

Die Kontrollstellen zeichneten sich dieses Jahr durch Verzicht auf Plastikbecher aus - eine meiner nach sehr gute Lösung, da jeder sowieso Trinkflaschen dabei hat, die durch die vielen Zapfstellen schnell zu befüllen waren.

Die RG Uni-Hamburg zählte 310 Teilnehmer, die geringe Zahl war wohl der durchwachsenen Wetterprognose geschuldet.
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Re: 14. RTF „Alma Mater“ der RG Uni Hamburg (Berichte & Bilder)

Beitragvon UweK » 16.07.2017, 20:56

Gute Besserung Kanarienvogel - bleib tapfer!
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Re: 14. RTF „Alma Mater“ der RG Uni Hamburg (Berichte & Bilder)

Beitragvon sonja1 » 17.07.2017, 13:45

Weitere Bilder von bs gibt´s hier: https://photos.google.com/share/AF1QipP ... 1NMmM2MmF3
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Re: 14. RTF „Alma Mater“ der RG Uni Hamburg (Berichte & Bilder)

Beitragvon Deichfahrer » 17.07.2017, 19:46

Endlich eine RTF mit Wellen und Gegenwind mit 2x kleinen Schauern.
Ich mag es einfach in die Nordheide zu fahren, ist nie langweilig, insbesondere eine sehr gute
Gruppe in der Zusammenarbeit gefunden.

Bisschen Regen hat mich nicht gestört, eigentlich war Regen pur angesagt, diese ganzen Wetterapps am besten in die Tonne schmeissen.

Endlich mal keine Plastikbecher an den Depots, sowas wird schon lange in Dänemark umgesetzt.
Wer jetzt nun über fehlende Becher meckert, dem kann man nicht helfen. :mrgreen:
Bitte auch 2018 umsetzen ohne Becher, dafür mit gute Beschriftung große Kanister aufstellen. :GrosseZustimmung: :GrosseZustimmung: :GrosseZustimmung:

Bekannte Gesichter trifft man immer :Empfehlung:

Vielen Dank an die vielen Helfer und den Veranstalter :Danke: :Danke:
Knud
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Re: 14. RTF „Alma Mater“ der RG Uni Hamburg (Berichte & Bilder)

Beitragvon Knud » 17.07.2017, 23:41

So ganz bin ich am Morgen nicht in die Hufe gekommen, damit fehlte mir etwas die Zeit. Also die letzte Stulle eingepackt, das Rad gescheckt und auf den Weg gemacht. Da die S-Bahn mal wieder baute und ich wenig Lust auf Rad fahren ab Berliner Tor hatte, bin ich über den alten Elbtunnel nach Harburg gefahren.
Kanarienvogel hat geschrieben: wo wir Deichfahrer trafen und Knud, letzterer kam abgehetzt von der Bahn und musste sich noch anmelden.
Kanarienvogel: Nur von dem kurzen Stück von letzten S-Bahnhof wäre ich nicht (so) abgehetzt gewesen.

Unterwegs erstaunlich viele Radfahrer - die meisten allerdings unterwegs zum Triathlon. An den Landesbrücken gab es eine prima Ausblick auf die Radstrecke, dort war der Wettkampf schon in Gange. Im Elbtunnel fanden sich dann zwei weitere Mitstreiter, so dass wir rechtzeitig zum Start in Harburg waren. Allerdings hatten sich die meisten schon zum Start angestellt.

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Die Anmeldung war flott, es gab eigentlich keine Schlange mehr.

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Also im letzten Block angestellt, dort Bekannte getroffen. Huskyfreund habe ich bald aus den Augen verloren, Ledersattel, kam nach wenigen Kilometern mit der Nachricht, dass Kanarienvogel nicht nachkommt. Wir haben uns dann drei Leuten von der Hamburger RG angeschlossen. Das lief ganz gut. An der Kontrolle Klecken tauchte Kanarienvogel noch mal auf. Auch von mir gute Besserung.

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Aber es blieb auch Zeit zum Fachsimpeln.

Es hatte nach ein paar Kilometern etwas getröpfelt, aber Regen war das eigentlich nicht, außerdem war es ja warm genug. So ging es dann weiter bis zur Streckentrennung, wo mich mein RTF-Trauma wieder einholte. Ich nach links - zwei Punkte - alle anderen nach rechts - drei (und vier) Punkte. Ledersattel drehte wieder um, so dass wir ab da zu zweit fuhren. Da war sehr angenehm. Außerdem war wieder Zeit und Luft, um etwas Landschaft und Leute zu beobachten.

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Beim zweiten Besucht der Kontrolle war deutlich weniger los. Die Kanister für den Getränke-Nachschub waren gut gekennzeichnet. Vielleicht sollte man beim nächsten mal einen abwaschbaren Becher mitnehmen. Der taugt dann auch für den Zielkaffee.

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Wenn man noch nicht so viel gefahren ist, brennen die Beine doch irgendwann, ob der vielen Höhenmeter, die erkämpft werden um anschließend wieder bergab verballert zu werden. Gerne mit Stopp-Schild am Ende...
Es war richtig für mich, noch keine drei Punkte in den Harburger Bergen zu fahren und statt dessen flach anzureisen.

Nach dem Test des Kuchenbuffets macht ich mich auf de Heimweg. Wenn man die Straße rechts ignoriert, ist es teilweise fast idyllisch.

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Leider ereilte mich noch vor dem Elbtunnel wieder ein Platten.

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So war ich später als geplant zu Hause, aber das finale bei der Tour lief noch. Ich war überrascht, wie viele Radler mir Hilfe angeboten haben, darunter auch viel mit Tourenrädern. Sogar eine Autofahrerin hielt an und fragt nach.

Fazit: Ein schöner Tag, es hat Spaß gemacht. Vielen Dank an die RG Uni, die wieder alles gut ausgerichtet hat. Schade, dass keine vierhundert diesen Angebot angenommen haben.

Knud
PS: Bilder baue ich ein, wenn sie hochgeladen sind.
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Re: 14. RTF „Alma Mater“ der RG Uni Hamburg (Berichte & Bilder)

Beitragvon Kanarienvogel » 18.07.2017, 19:08

Oh, Oh lieber Knud :shock: :roll: . Asche auf mein Haupt, da habe ich dich falsch verstanden. :Weissnicht:
Ich hoffe du siehst es mir nach :Unentschlossen:

Auf alle Fälle gibt es in der Galerie jetzt auch Knud seine Fotos zu sehen. Sie sind vorne in der Galerie eingefügt: https://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/2 ... 6-07-2017/
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