SCCC, 2. Lauf, Hannover, 10.10.2020 (Berichte + Bilder)

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SCCC, 2. Lauf, Hannover, 10.10.2020 (Berichte + Bilder)

Beitragvon sonja1 » 10.10.2020, 21:46

Ein langer Tag geht zu Ende. Und morgen geht´s schon wieder weiter. Aber vorher möchte ich noch ein paar kurze Zeilen schreiben. Ein ausführlicher Bericht folgt.

Hannover war für mich neu. Ich kannte die Strecke nicht. Außerdem haben viele Mädels gemeldet, die ich nicht kenne. Also warteten viele Unbekannte auf mich. Im Hinblick auf die Strecke habe ich versucht, mir über ein youtube-Video ein Bild zu machen. Der erste Eindruck: Nur Wiese? Und dafür fahre ich nach Hannover :Weissnicht: . Naja, mal gucken.

Wir waren schon Freitag hingefahren und haben eine erste Begehung der Strecke (ohne Rad) unternommen. Mein Eindruck: Och, gar nicht sooo uninteressant… :roll: Das wird gut und Spaß machen.

Heute nach dem Rennen meine Bewertung: ein würdiger Cross-Kurs, der nicht meinen Stärken entspricht, aber Spaß macht. Am Ende war es „nur“ Platz 9. Wie es dazu kam, schreib ich später. Jetzt ist erstmal schnelle Erholung angesagt, denn morgen geht es ja schon wieder weiter. Heimrennen :Tanzen: banana :swingen-2:
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Re: SCCC, 2. Lauf, Hannover, 10.10.2020 (Berichte + Bilder)

Beitragvon sonja1 » 11.10.2020, 20:53

So, das Doppelwochenende im Stevens Cyclocross-Cup liegt hinter uns. Zeit, sich den Berichten zu widmen und das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen.

Wie ich schon erwähnt habe, sind wir Freitag nach Hannover gefahren. Wir hatten keine Lust, an einem Tag so weit anzureisen, Rennen zu fahren bzw. den ganzen Tag zu fotografieren und dann wieder zurückzufahren. Dann lieber mit einer Übernachtung. Da unser Hotel fußläufig vom Gelände entfernt lag, konnten wir nach unserer Ankunft noch eine erste Streckenbesichtigung mit einem kleinen Spaziergang verbinden. Das Rad blieb im Auto, aber auch zu Fuß und durch Anschauen kann man sich ja einen ersten Eindruck verschaffen. Klar, es erwartete und viel Wiese. Aber auch aus einer Wiese kann man unter Einbeziehung der Ränder einen wirklich attraktiven Kurs basteln. Es ging ab und zu durch ein Baumgeschlängel am Rand der Wiese. Und dann ging´s auch öfter mal eine Etage tiefer an die Ihme ran. Und wo es runter geht, geht´s auch wieder rauf. Somit war alles angerichtet für einen schönen Renntag.

Am nächsten Tag machten wir uns recht früh an die Strecke. Schließlich reicht gucken allein ja irgendwie doch nicht. Und so machte ich noch einige Proberunden. Erster Eindruck: ganz schön ruckelig, nicht immer ganz einfache Anstiege und viel Wiese. Aber die Vorfreude wuchs :D .

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Das trübte sich ein wenig ein, als ich erfuhr, dass der verantwortliche niedersächsische Kommissär für meinen Geschmack sehr wenig Fingerspitzengefühl bewies. Für das Rennen in Hannover waren 5 Dänen gemeldet – und natürlich auch schon angereist. Freitag Nachmittag (!) erfuhren diese dann per Email, dass sie nicht starten dürfen. Es gibt da wohl im Kleingedruckten irgend so einen Passus, der sich mir nicht ganz erschließt :Weissnicht: . Danach dürfen Ausländer wohl nicht starten :mad: . So weit ich mitbekommen habe, wurde wohl hinter den Kulissen noch viel diskutiert, aber die Entscheidung blieb: Die Dänen, die bereits in Hannover waren und dort übernachtet haben, durften nicht starten :Heul: . Mir taten sie sehr leid, sind sie doch gerne gesehene Gäste im Stevens Cup strreicheln .

Ich durfte kurz danach auch nochmal persönliche Bekanntschaft mit einem niedersächsischen Kommissär machen. Am Start der Masters 3 habe ich eine Jacke und Brille entgegengenommen und sollte sie im Depot abgeben. Das mache ich doch gerne, denn jeder braucht doch Hilfe am Start. Im Depot angekommen, schaute ich mich um, um herauszufinden, wo ich die Sachen abgeben muß. Aber weit kam ich nicht, denn der „freundliche“ Kommissär fragte mich nach meiner Betreuer-Lizenz. Da ich die – natürlich – nicht hatte, mußte ich unverrichteter Dinge das Depot wieder verlassen. Sorry, liebe Kommissäre, Regeln sind wichtig, aber man muß auch nicht päpstlicher sein als der Papst NehNeh .

So, nun aber zum Sportlichen und damit zu den erfreulichen Dingen des Lebens: Noch bevor ich auf die Strecke gehen durfte, kamen ja erst noch die ganz Kleinen (U11) dran. Da sie gemeinsam mit der U13 recht viele waren, ließ Stephan die Kinder einen Le-Mans-Start ausführen, also erst laufen, dann aufsteigen und losfahren.

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OK, bei den Kindern kam nach der Disziplin „laufen“ noch die Disziplin „Fahrrad suchen“… :Sehrlachend: ein paar ausgewählte Zitate nicht minder aufgeregter Eltern gefällig? „Dein Rad ist hier!“ „Du bist zu weit gelaufen!“ „Das ist Piets Rad! Deins liegt hier vorne.“ Das war großes Kino, gefiel aber nicht jedem Kind, denn gute Radfahrer sind nicht immer gute Läufer…

Jetzt aber mal zu meinem Rennen, sonst wird dieser Bericht ja nie fertig… Nachdem ich in Kaltenkirchen ziemlich gut gestartet war, wollte ich das in Hannover wiederholen. Das klappte auch ganz gut. Ich kam gut weg und freute mich kurz. Aber was war das? :shock: Plötzlich kam so ein blaues Trikot in Wahnsinnsgeschwindigkeit von hinten an mir vorbeigesaust. Ich hab mich glatt ein wenig erschrocken, da ich damit nicht gerechnet hatte. Danach kam ich eigentlich ganz gut in den Tritt. Es ging erst immer mal wieder zwischen diesen Bäumen am Rand hindurch.

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Dort hatte ich mir die Spur vorher angeguckt und wußte, wie ich fahren wollte, aber leider waren da noch so viele Mädels um mich herum, so daß ich nicht immer fahren konnte, wie ich wollte. Das nennt man wohl Rennen… :Weissnicht: :Sehrlachend:

Kurz vor der ersten Abfahrt, die im übrigen meine Lieblingsabfahrt wurde,

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kam der erste Mann in Sicht. Außerdem war noch eine Fahrerin mit ein wenig Respekt vor der Abfahrt vor mir, so daß ich mich entscheiden mußte: rechte Spur, die ich kannte, wo ich aber Verkehr vor mir hatte und nicht so schnell fahren konnte, wie ich wollte. Oder linke Spur, die schneller, aber für mich unbekannt war. Ich entschied mich für links, was goldrichtig war. Ich kam flott an den beiden vorbei, nutzte den Schwung für die anschließende Bergauffahrt mit Schräghang

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und konnte wieder zwei Konkurrentinnen überholen. Sie mußten laufen, während ich fahren konnte. Cool, das läuft ja prima! :Tanzen: Blöd nur, daß der Großteil dieses Rennens nicht aus bergauf und bergrunter, sondern aus langen Geraden auf Wiese bestand :meckern: . Und da hab ich leider viel Zeit im Vergleich zur Konkurrenz verloren, denn hier wurde ich oft überholt. Sehr ärgerlich.

Mein kleines persönliches Highlight kam in der dritten Runde. Ich hatte einen Anstieg, mit dem ich etwas haderte, weil ich irgendwie immer zu weit nach rechts rausgetragen wurde und dort zum Stillstand kam. Ungefähr so:

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Es gab hilfreiche Rufe von den Zuschauern: „Fahr weiter links.“ Jaaa, weiß ich doch, ich SCHAFFE es nur nicht. Aber dann in Runde 3: volle Konzentration auf die Fahrspur. Und Yippieh! Ich blieb weiter links und kam dann auch hoch. Geht doch! I :GrosseZustimmung: In Runde vier klappte es dann auch gleich wieder.

Am Ende wurde ich „nur“ 9.

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Trotzdem war ich nicht wirklich enttäuscht, denn renntechnisch bin ich persönlich für meine Verhältnisse gut gefahren. Andere waren halt nur besser. Das ist so im Sport. Ich ärgere mich nur ein wenig über die letzten beiden Überholer. Ok, die eine ist 28 Jahre jünger als ich. Das ist dann in Ordnung. Aber die allerletzte Überholerin hätte eigentlich nicht mehr sein müssen. Das Überholmanöver kam spät und ärgert mich daher. Aber so ist es nun mal.

Mir hat es jedenfalls richtig viel Spaß gemacht. Der Ihme-Cross in Hannover darf gerne auch künftig im Programm des Stevens Cyclocross-Cup bleiben.

Ich danke der RSG Hannover für die gelungene Veranstaltung :Danke: .
Zuletzt geändert von sonja1 am 14.10.2020, 20:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: SCCC, 2. Lauf, Hannover, 10.10.2020 (Berichte + Bilder)

Beitragvon Mike667 » 12.10.2020, 10:37

Eeeeendlich Bilder - und zwar hier:

https://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/2 ... 0-10-2020/

Neuer Ort und ein altes, neues Rennen im Rahmen des Stevens CCC. Wissbegiering wie die Strecke sei, schaut man nach Videos aus den letzen Jahren und findet sie natürlich. Erster Eindruck: hmmm, wenige spannend ... Doch der EIndruck täuschte gewaltig. Die Streckenbauer haben einen Kurs abgesteckt, der spannende Rennen und Duelle lieferte. :Empfehlung:

Zu den Niedersächsischen Kommissären vor Ort möchte ich eigentlich nicht viel schreiben. Nur soviel: Ich habe es in den vielen Jahren Stevens CCC, bei Rennen, die ich begleitet habe, noch nicht erlebt, dass ein Kommissär im Depot steht und den Zugang "bewacht". Der Umgang mit den bereits angereisten Lizenzfahrern aus Dänemark geht garnicht - erst Recht nicht in Zeiten, in denen Radsportveranstaltungen Mangelware sind. :mad: Der Stevens CCC ist eine familiäre, regionale Serie in Norddeutschland und nicht die Deutsche Meisterschaft CX.

Ich hoffe, dass die RSG Hannover auch im nächsten Jahr wieder mit dem Ihme Cross (mit Ausschreibung für internationale Teilnehmende) beim Stevens CCC dabei ist.
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Re: SCCC, 2. Lauf, Hannover, 10.10.2020 (Berichte + Bilder)

Beitragvon sonja1 » 12.10.2020, 15:09

Weitere Bilder von Kathi findet ihr hier: https://photos.google.com/share/AF1QipO ... QwTUtaU1Jn
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Re: SCCC, 2. Lauf, Hannover, 10.10.2020 (Berichte + Bilder)

Beitragvon Don Vito Campagnolo » 12.10.2020, 17:44

RAMBLE ON!

Hannover - für mich nach 5 Jahren zum ersten Mal wieder "Ihme Cross".

Von den Ergebnissen her war lief in der Vergangenheit immer sehr gut für mich – obwohl der Kurs vor allem eher Kraft und Kondition beim Treten einfordert und nicht unbedingt Fahrtechnik-Finessen gefragt sind. Das gute Abschneiden lag ehrlicher Weise nie an überragenden Leistungen, sondern vielmehr daran, dass ein Großteil der guten und schnellen Leute den weiten Weg nach Hannover scheut. Nicht dabei war leider auch mein Teamkamerad Jörg: In KaKi hatte er sich ja gleich das Führungstrikot gesichert, aber seit etlichen Tagen war er mit „Rücken“ out of order, so dass er dieses Wochenende komplett streichen musste.

Bei der Streckenbesichtigung fuhr ich gleich Mike in die Arme - beinahe wörtlich:

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Sehr angenehm am Sonnabend: Dieses Mal war der Boden weitaus weniger zäh und kräfteraubend, dafür schön griffig.
In der Startaufstellung waren nur gut 20 Leute, Mario und ich kam in den Genuss in die 1. Startreihe gestellt zu werden – Wahnsinn, das habe ich im Stevens-Cup noch nie erlebt und ich wusste kaum, was man so weit vorne überhaupt machen soll … ;)

Der Start klappte ganz passabel, auf Platz 6 ging es zum ersten Mal über die Hürden - im Getümmel ganz konservativ zu Fuß:

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Mit Puls rein in die Singletrails.

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Auf der Asphaltgeraden zwischen den Trails dann das Übliche und Unvermeidliche: Die Jungs „mit den großen Motoren“ ziehen locker am kleinen, rappelnden Zweitakter vorbei – nur noch Platz 8 und Mario, vom Start weg vor mir, entschwand auch allmählich am Horizont.

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Die Böschung hinunter und den Schräghang hinauf – das hat mit am meisten Spaß gemacht. Der Weg unten in Ufernähe war auch nur holperig, aber nicht so ätzend klebrig und kraftraubend wie früher.

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Zwei weitere Plätze musste ich noch hergeben und in der vorletzten Runde zogen auch noch die beiden führenden Damen an mir vorbei und davon.

Die Verfolger hinter mir konnte ich auf gutem Abstand halten – dafür musste ich zwar bis zum Schluss mit vollem Schub treten, aber ohne dabei zu über-pacen, so dass es fahrerisch von Anfang bis Ende sauber und fehlerfrei über den Parcours ging.

Sehr schön: Erstes (und mutmaßlich letztes) Top-10-Ergebnis, aber es lief schon um Welten runder als noch vor 2 Wochen.

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RAMBLE ON!
Genau, der „Anreise-Soundtrack“ des Tages: Für die lange Fahrt musste ein Doppelalbum her. In Gedenken an meinen bleiernen Zustand in KaKi fiel die Wahl auf Led Zeppelins Best of Album „Mothership“. Das hat offenbar für die nötige Energie an diesem Tag gesorgt.
LedZeppelin.jpg
LedZeppelin.jpg (724.45 KiB) 1919 mal betrachtet
Fehlt noch die Socken- und Mützen-Mode des Tages. Die Wahl fiel ganz einfach auf die Teile unserer Team-Kollektion: Wenn man sich als Holsteiner in die Höhle der Welfen begibt, muss man schließlich Flagge zeigen! :D
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IMG_20201009_194512_7.jpg (3.12 MiB) 1919 mal betrachtet

Last but not least:
Mike667 hat geschrieben:
12.10.2020, 10:37
... Zu den Niedersächsischen Kommissären vor Ort möchte ich eigentlich nicht viel schreiben. Nur so viel: Ich habe es in den vielen Jahren Stevens CCC, bei Rennen, die ich begleitet habe, noch nicht erlebt, dass ein Kommissär im Depot steht und den Zugang "bewacht". Der Umgang mit den bereits angereisten Lizenzfahrern aus Dänemark geht gar nicht - erst Recht nicht in Zeiten, in denen Radsportveranstaltungen Mangelware sind. :mad: Der Stevens CCC ist eine familiäre, regionale Serie in Norddeutschland und nicht die Deutsche Meisterschaft CX.

Ich hoffe, dass die RSG Hannover auch im nächsten Jahr wieder mit dem Ihme Cross (mit Ausschreibung für internationale Teilnehmende) beim Stevens CCC dabei ist.
2x Zustimmung, 1x eher nicht:

Die Sache mit den Dänischen Freunden ist echt beschämend und ja: Ich würde mich freuen, wenn der Ihme-Cross auch zukünftig wieder dabei ist.

Die Sache mit dem „bewachten“ Depot hingegen hat auch durchaus Sinn: Ich habe auch schon mal überlegt, meinen Zweit-Crosser mitzunehmen und ins Depot zu stellen. Der Gedanke, dass der dort aber einsam, allein, fern der Heimat und ohne beschützendes Auge steht, ließ mich davon Abstand nehmen. Dafür kursieren zu viele Geschichten beispielsweise von RTFen, wo nicht wenige, nur kurz unbewachte abgestellte Räder verschwunden sind.
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Re: SCCC, 2. Lauf, Hannover, 10.10.2020 (Berichte + Bilder)

Beitragvon Ü40-Cyclist » 12.10.2020, 18:32

Ja, Hannover und seine 2 Gesichter!
Anreise Stilecht mit Fury in the Slaughterhouse aus der Konserve. 2h bis an die Stadtgrenze und dann noch mal 40 Minuten für die letzten 10 km :?
Die Strecke für mich neu, präsentierte sich in top Zustand und bot alles, was ein Kurs braucht. OK, vielleicht ein bisschen viel Gras und lange Geraden.
Ich war super gespannt, wie sich mein erstmals strukturiertes Training auswirken wird.
Mit dem Don in Startreihe 1 war schon die Anreise wert.
Ich erwischte einen super Start und war nach den Hürden als Zweiter direkt am Hinterrad von Matse. Allerdings nur ein paar Meter, dann kamen auch schon Helge und Jens an mir vorbei geflogen. Erste Runde konnte ich noch ansatzweise mit dem Führungstrio mithalten, dann musste ich sie ziehen lassen. Runde 2 musste ich zwei weitere Mitstreiter passieren lassen. Runde 3 dann noch 2 Fahrer im Rückspiegel. Die konnte ich aber auf Distanz halten. Anfangs Runde 4 musste der erste kapitulieren, während der zweite sich weiter näherte. Heute konnte ich aber mit Willen und der nötigen Luft immer wieder aus den Kurven beschleunigen und das Tempo halten und auch der Schräghang bergauf bereitete keine Probleme. Ab Mitte letzter Runde wurde der Abstand dadurch wieder größer, sodaß ich am Ende auf einem guten 6. Platz gelandet bin :D
Bin mir sicher, ohne das Training wäre ich 1-2 Plätze weiter hinten gelandet. Von daher hat es sich schon gelohnt.
Nach kurzem Schnack ins Auto und nach Hause, was zurück 4,5 h gedauert hat. Man war ich genervt von der Heimfahrt. Ich weiß, es kann keiner was dafür, aber das war ein kleiner Wermutstropfen auf einen ansonsten tollen Renntag.
Dank den Ausrichtern und allen Beteiligten :GrosseZustimmung:

Game on! Gruß Mario ;-)
Jede Minute Zweifel verschenkt 60 Sekunden das Gefühl es zu schaffen.
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Re: SCCC, 2. Lauf, Hannover, 10.10.2020 (Berichte + Bilder)

Beitragvon sonja1 » 14.10.2020, 20:29

Weitere Bilder von der RSG Hannover gibt es hier: https://cloud.rsg.bike/index.php/s/AyzL6N3SYkxw8qW
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Re: SCCC, 2. Lauf, Hannover, 10.10.2020 (Berichte + Bilder)

Beitragvon Mike667 » 15.10.2020, 10:39

Don Vito Campagnolo hat geschrieben:
12.10.2020, 17:44
Die Sache mit dem „bewachten“ Depot hingegen hat auch durchaus Sinn: Ich habe auch schon mal überlegt, meinen Zweit-Crosser mitzunehmen und ins Depot zu stellen. Der Gedanke, dass der dort aber einsam, allein, fern der Heimat und ohne beschützendes Auge steht, ließ mich davon Abstand nehmen. Dafür kursieren zu viele Geschichten beispielsweise von RTFen, wo nicht wenige, nur kurz unbewachte abgestellte Räder verschwunden sind.
Um einem Missverständnis vorzubeugen: Gegen eine Bewachung des Depots im Sinne von Diebstahlprävention habe ich absolut nichts einzuwenden. Wenn man aber (unfreundlich) weggeschickt wird, weil man Bekleidung eines/einer im Rennen befindlichen Aktiven im Depot abgeben will, so ist das doch eher befremdlich. Ein wenig mehr Fingerspitzengefühl und Weitsicht hätten dem Kommissär sicherlich gut getan.
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Re: SCCC, 2. Lauf, Hannover, 10.10.2020 (Berichte + Bilder)

Beitragvon Jacfm » 15.10.2020, 14:57

Ja, die Hannoveraner sind so eine Spezies Radsportler, jedesmal gibt es komische Anekdoten zu erzählen.
So war es bei mir schon 2013:
Auch passierte es mir, dass ich zwar vorangemeldet war, aber nicht in der Starterliste auftauchte (oder nicht gefunden wurde?), flugs nachgemeldet, was zum Glück nichts kostete, aber wie mir Loraine Schröder nachher berichtete, stand ich trotzdem 2 x in der Starterliste, aber nicht mit der Nummer, die ich am Rücken trug?? Akte X lässt grüßen.
Mit dem Komissär im Depot und dem Zutritt ist auch wieder typisch ist ja eigentlich auch normal so geregelt, das eben nur Sportler oder Betreuer (beide mit Lizenz) dort hinein darf, wenn man es als ernsthaften Sport auf nationaler Ebene betrachtet.
Leider trägt das weder der Entwicklung des Hobbysports Rechnung, denn wie soll ein Hobbysportler ohne Lizenz nachweisen ein aktiver zu sein (wenn es nach Kommissärs Vorschriften geht), noch wer erwartet denn ernsthaft das Mama, Papa, Mann, Frau, Freund, Freundin, Bruder oder Schwester eines Sporlers bei lokalen Rennen sich extra eine Betreuer Lizenz ziehen :mad:

Waren übrigens die Parkboxen 5m breit? und hatte jeder einen Zeitkorridor für An- und Abreise? :Sehrlachend:
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Re: SCCC, 2. Lauf, Hannover, 10.10.2020 (Berichte + Bilder)

Beitragvon Don Vito Campagnolo » 16.10.2020, 10:38

Jacfm hat geschrieben:
15.10.2020, 14:57
...Waren übrigens die Parkboxen 5m breit? ...
Definitiv, das war sie!

Allerdings war sie in der Länge mit ~2,50 m viel zu kurz ausgefallen, so dass ich um 90° versetzt einparken musste. :Zwinkern:

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