Altona will wissen, wo es hapert

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radfreunde
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Altona will wissen, wo es hapert

Beitragvon radfreunde » 29.04.2014, 22:42

Die Erheiterung am Abend, der Bezirk Altona macht eine online Befragung, wo es im Radverkehr hapert:

http://www.fahrrat-altona.de/

Dabei klopft man sich selbst erst mal auf die Schulter: "Altona hat mit 17,2% den höchsten Radverkehrsanteil in Hamburg." Eine Lachnummer schlechthin. Die Velorouten dümpeln vor sich hin, ausgebaut wird keine, man findet sie mangels Hinweisen erst gar nicht. Auf den bedeutenden Radfernwegen gibt es Hindernissen wie Schiebestrecken, übles Pflaster usw.

Schaut man sich die Lobhudelei des Senats an, passiert in Altona nichts.

Oh, ich vergesse, bei uns in Blankenese / Rissen gibt es eine Fahrradstraße - das Falkensteiner Ufer. Seit Jahrzehnten versucht man mit verschiedenen Mitteln (Schranken, Hindernissen) den Autoverkehr davon abzuhalten, die Kröten im Frühjahr "platt zu machen". Den letzten Versuch mit Hilfe der Radfahrer das Ufer freizuhalten, sollte sich jeder mal bei schönem Wetter anschauen.

Also sagt dem Bezirk, was alles toll ist.

Wir sehen uns

wilf
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Halbrenner
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Beitragvon Halbrenner » 04.05.2014, 10:18

Kritik an den Versäumnissen der Politik kann ich vollends nachvollziehen. Die Idee, auf der Website Gefahrenstellen und problematische Punkte für Radfahrer/innen einzutragen, finde ich allerdings gut und kann darin zumindest keine Selbstbeweihräucherung erkennen. Es wird damit doch indirekt eingeräumt, dass es sehr viel zu verbessern gibt bei der Infrastruktur in Altona.
Altonaer Bicycle-Club von 1869/80.
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Nachtigall, ick hör dir trapsen

Beitragvon Grotefend » 04.05.2014, 20:53

Ein Zusammenhang mit den demnächst (25. Mai) stattfindenden Bezirks-"Parlaments"-Wahlen besteht da bestimmt nicht?
Obwohl, die Dame ist erst seit kurzem im Amt und noch reichlich unbekannt. Ein bisschen push kann da auf keinen Fall schaden.

Grotefend
Sonne in den Speichen sieht nur, wer sein Rad bewegt.

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