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Egal für wessen Printerzeugnisse ich schrieb, die SPD Wandsbek, die Jugendfeuerwehr Hamburg oder die Sportgemeinschaft der Haspa, immer hörte ich, dass ich "zu viel" geschrieben hätte. Ich war es leid!

Für meinen Schreibstil brauche ich Platz und Leser, die Spaß am Lesen haben, deshalb erscheinen seit dem Jahr 2002 die von mir erstellten Artikel und Fotos von Fahrradtouren und meinen Teilnahmen bei Jedermannradrennen in voller Länge und mit der mir angemessen erscheinenden Anzahl von Fotos auf diesen Seiten. Ferner haben hier die Sparten Rennrad und Mountainbike der Betriebssportgemeinschaft der Haspa Platz für ihre inoffiziellen Homepages gefunden.

Die ersten hier veröffentlichten Artikel habe ich in den schwülwarmen Sommernächten des Augusts 2002 aus dem Gedächtnis heraus geschrieben. Bereits im Mai 2001 hatte ich den Web-Auftritt des SPD-Distrikt Tonndorf-Hohenhorst aufgebaut, der bis zum November 2006 von mir betrieben wurde. Das gab mir nicht zuletzt die Möglichkeit, über Missstände in meinem Stadtteil zu berichten, die mich ärgern: Vermüllung, Verwahrlosung, Verunstaltung und Zerstörung.

Ebenfalls für unseren Distrikt betrieb ich seit dem Februar 2002 den "Stadtteilführer für Tonndorf und Hohenhorst", den ich mangels Resonanz einstellte. Er sorgte anfangs dafür, dass unsere Homepage für zahlreiche Suchbegriffe in Google hoch gelistet wurde. Dies führte zahlreiche Surfer auch auf unsere kommunalpolitischen Seiten. Weil sich mehr im Geschäfts- als im kommunalpolitischen Leben tat, habe ich den Stadtteilführer eingestellt.

Mit den heutigen Mitteln würde ich es anders aufziehen. Ich hoffe sehr, dass sich eines Tages jemand findet, der ein Tonndorf-Blog ins Leben rufen wird. Darin könnte man Kultur, Kommerz und Politik vereinen. Ich werde dies nicht auch noch tun, denn in der Zwischenzeit erzielt meine Homepage durchschnittlich 1.500 Besucher mit über 6.000 Seitenaufrufen pro Tag! Damit dies so bleibt, ist viel Aufwand zu treiben.

Meine "Karriere" als Journalist begann ich Anfang der 80er-Jahre bei der Jugendfeuerwehr Hamburg, für die ich weit über hundert Artikel, Nachrichten und Fotos veröffentlichte und 1992 zusammen mit einigen Jugendlichen aus Hamburg-Eißendorf eine lokale zu einer regionalen Jugendzeitschrift aufbohrte, das Martinshorn. Heutige Auflage: ca. 2.000. Geleitet wird sie noch heute von Sven Klement und unserem Slogan "Brandneu - Brandheiß - Brandaktuell".

Eine kurze Episode war meine einjährige, nebenberufliche Tätigkeit als Reporter für die Hanseatische Wochenschau. Die stand in direkter Konkurrenz zum Hamburger Wochenblatt mit der Lokalausgabe Jenfelder Wochenblatt. Das Wochenblatt hat dann solange sein lokales Anzeigenblatt verstärkt mit Artikeln angereichert, bis wir vom Markt gefegt waren und die ihr Monopol wiederhergestellt hatten. Für einen Teil meiner Arbeit schuldet mir die damalige Firma des Herrn D. Ohmes noch immer ca. eintausend Euro.

Wäre ich nicht am deutschen Schulsystem gescheitert, wäre ich heute vielleicht von Beruf Journalist, wahrscheinlich im Bereich Gesellschaft oder Soziales. Unser Schulsystem unterscheidet bekanntlich grundsätzlich nach Haupt-, Real- und Ober-Schulen. Minderbegabte erfahren auf Sonderschulen eine besondere Förderung, Hochbegabte hingegen nicht. Die belässt man einfach auf den Gymnasien genannten Ober-Schulen.

Auf dem Gymnasium war ich wie so viele andere auch hoffnungslos unterfordert, mutierte zum Klassenkasper und Verweigerer, musste die Schule wegen meiner schlechten Noten (!) nach der Mittleren Reife verlassen, war damit für alle Gymnasien und somit auch für das Abitur gesperrt. Als späte Reaktion darauf wurde ich Mitglied bei Mensa, einer weltweiten Vereinigung Hochbegabter. Einige Mitglieder setzen sich für ein Schulsystem ein, das allen Schülern das gleiche Maß an Förderung zuteil werden lässt.

Wenn in der Schule die Regeln der deutschen Sprache gelehrt wurden, schaltete mein Kopf auf Durchzug. Einigermaßen unfallfrei mit Rechtschreibung und Grammatik umzugehen, habe ich erst zehn Jahre später durch meinen Hobby-Journalismus langsam und stetig erlernt.

Um mich schriftlich besser ausdrücken zu können, recherchiere ich gern in der PC-Bibliothek. Das ist ein Programm, mit dem man auf verschiedene Werke aus der Duden-Reihe, auf ein Langenscheidt-Englisch-, ein Informatik- und das Universal-Lexikon von Meyer gleichzeitig zugreifen kann. Es liegt jedem dieser Bücher auf CD-ROM bei.

Es wäre nett, wenn Du Dich in mein Gästebuch eintragen würdest. Noch Fragen oder Anregungen? Dann schreib mir!

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