Helmut,
der
Radler
Mit
18 haben meine Freunde den Führerschein gemacht. Der hatte damals so um
die 800 Mark gekostet. Für diese Summe habe ich mir lieber ein Rennrad
gekauft. Nach zwei Jahren habe ich meine erste Urlaubstour damit gemacht,
ein Stück die Mosel und den Rhein lang.
Eine
Urlaubstour im nächsten Jahr auf Rollschuhen durch Holland musste ich mit
Blasen an den Füßen abbrechen und per Anhalter fortsetzen. Es folgten dann wieder Fahrradtouren, unter anderem
durch Österreich und nach England, Dänemark, Italien, Ungarn und das
heutige Kroatien mit insgesamt drei Alpenüberquerungen. Das Bild unten entstand auf dem Weg von München nach Florenz auf der Groß Glockner Hochalpenstraße.
Den
Führerschein hab ich dann mit 26 gemacht. Gleich darauf auch den für LKW
- für die Freiwillige Feuerwehr - und den für Motorräder - für mein
gekränktes Ego. Mein Alterkameraden lästerten seit Jahren, ich könne
wohl kein Auto fahren. Wohl deshalb
hab ich mir dann auch gleich noch ein Motorrad gekauft. Es hat zwei Jahre gedauert, bis ich
merkte, dass ich Motoren als störend empfinde und es wieder
verkaufte.
Seit
1998 fahre ich mit dem Rad zur Arbeit (Foto rechts, früher 13, jetzt 9 km
je Weg). In den
letzten Jahren nahezu täglich, zu jeder Jahreszeit und fast bei jedem Wetter.
Insbesondere die Rückfahrt genieße ich, weil ich mich dabei entspannen
und meine Gedanken laufen lassen kann. Falls mir dabei was wichtiges
einfällt, spreche ich es auf mein Diktiergerät. Unregelmäßig nehme ich an RTFs
und CTFs sowie dem
Rennradtraining unserer BSG teil. Noch mehr Spaß machen mir die
MTB-Touren unserer BSG.
An Wochenenden und
im Sommerhalbjahr auch nach Feierabend fahre
ich noch etliche Extra-Kilometer mit meiner Frau Lila und meinem Hund, meistens
an der Wandse und im Jenfelder Moorpark, bevorzugt am
Oberalsterlauf. Insgesamt kommen so knappe 8.000 km pro Jahr zusammen.
Gelegentlich jogge ich mit oder ohne Hund.
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