RTF Durch das Calenberger Land ab Weetzen – Spaß am welligen Profil
Es berichtet Manfred Galonski vom ESV Fortuna Celle
Nach dem gestrigen Marathon in Bremen fuhren wir heute zur RTF der RSG
Hannover nach Weetzen. Der Startort wurde in diesem Jahr von Empelde nach Weetzen verlegt, was aber reichlich Parkplatzprobleme mit sich führte.
Am Startort trafen Michael und ich auf unsere Vereinskameraden Waltraud, Jens und Rocky. Weiterhin trafen wir Dirk, unseren Edelhelfer von der RG Wedel, Detlef aus Burgwedel, Günther aus Bremen und Peter aus Burgdorf. Auf Grund des beengten Parkraumes musste Rocky seinen geliebten blauen Skoda Roomster entfernen. Er würde aber fürstlich mit einer Garage entlohnt.
Kaffee dauerte auch etwas länger, da es Kabelprobleme mit der Kabeltrommel gab. Auch die heutige Wetterprognose hielt was sie uns vorher versprochen hatte, bedeckter Himmel mit hoher Regenwahrscheinlichkeit am frühen Nachmittag. Also wurden Überschuhe und Regenjacke eingepackt. Die Anmeldung verlief problemlos und das Startgeld entsprach auch der Landesvorgabe. Pünktlich ging es zum Start und dann mit einer großen Gruppe auf die Strecke. Vorgenommen hatten wir uns die 150 km-Strecke, jedoch entschieden wir uns bald, auf Grund der hohen Regenwahrscheinlichkeit, für die 115 km-Strecke.
Der erste Abschnitt der heutigen RTF verlief relativ flach nach Ronnenberg und mit der Ortsdurchfahrt in Gehrden. Weiter führte uns die Tour über Leveste, Langreder, Egestorf an den Deister heran. Und schon gab es den ersten kleinen hügeligen Kraftakt beim Anstieg zum Wennigser Markt. Die Führung unserer Gruppe hatten die Concorden aus Hannover übernommen. Leider fuhren einige Hobbyfahrer wieder einmal nicht RTF-gerecht in Zweierreihe und es war teilweise nicht zum Aushalten, da einigen Fahrern die Gefahr eines Sturzes in einer großen Gruppe anscheinend ziemlich egal war.
Nach 25 Kilometern erreichten wir in Wennigsen die erste Kontrolle. Das hannoversche Verpflegungsangebot war wieder übersichtlich, "Prinzenrolle" und Bananen wurden ergänzt durch Eierwaffeln, sowie Getränke auch nur zum Auffüllen von Trinkflaschen. Ein Gemisch meines isotonischen Getränkes mit einem Zitronentee vom Discounter wollte ich mir nicht antun. Auch meine Vereinskollegen verzichten lieber auf ein Auffüllen der Trinkflaschen. Mag sein, dass man damit Geld spart oder der Umweltgedanke im Fordergrund steht, aber für die Fahrer sollten doch ein paar Becher zur Verfügung gestellt werden.
Von Wennigsen fuhren wir fast wieder zum Startort zurück. Hinter Linderte nach Bennigsen mit seinem lang gezogenen Anstieg zur Ortsmitte. Hier mussten bereits einige Fahrer abreißen lassen, so dass unsere Gruppe auf eine erträgliche Anzahl zusammen schrumpfte. Über Gestorf ging es dann zur zweiten Kontrolle am Ortsausgang in Völksen. Hier trafen wir den Flying Dutch Man Corstiaan aus Fallingbostel. Ein immer gutgelaunter Holländer. An der Kontrolle gab es das gleiche eintönige Verpflegungsangebot.
Nach kurzer Rast, die Trinkflaschen füllten wir wieder nicht auf, ging es weiter nach Eldagsen. Nun begann der Anstieg über den Osterwald. Jens und Ronny aus Wennigsen immer voraus, Michael und ich sowie Miguel aus Gehrden hinterher, nur Rocky lies in Höhe der Holzmühle abreißen. Dann folgte die lange Abfahrt mit Geschwindigkeiten über 50 km/h nach Dörpe. In Coppenbrügge hatte sich unser britischer Time Trial Master wieder an die Gruppe herangefahren. Willen hat er ja, wenn nur nicht die Beine immer so schwer wären.
Weiter ging es über Hemmdorf, Benstorf, Esbeck nach 76 Kilometern zur dritten Kontrolle in Sehlde. Freundlicher Empfang mit Fotografin war hier das Highlight. Verpflegung und Getränke wie bei Eins und Zwei. Getränkeflaschen wurden immer noch nicht aufgefüllt. Über Mehle und den Anstieg zum Mehler Waldhaus, bestimmt bin ich hier schon hundert Mal hinaufgefahren, fuhren wir zurück nach Eldagsen. Auch hier hatte sich Rocky wieder mit Bravour an die Gruppe herangekämpft. Unterwegs machte Michael reichlich Fotos. Zwischen den Extremphasen des Fahrens schoss Rocky auch das ein oder andere Motiv des heutigen Tages. Mal sehen was davon geworden ist.
Zuletzt kam dann noch der Anstieg in Bennigsen von der anderen Seite und die lange Abfahrt Richtung Lüdersen. Die Reststrecke war dann wieder flach und unsere Sechsergruppe kam unbeschadet im Ziel in Weetzen wieder an, wo es dann auch gleich anfing zu regnen. Auch Waltraud meisterte ihre 83 km-Runde mit Bravour und fuhr dabei meist allein im Wind. Das Fahren auf dieser welligen RTF hat Spaß gemacht. Die Ausschilderung war wieder einmal perfekt. Am Verpflegungsangebot könnten sich die RSGler noch verbessern. Höhenmeter waren heute auf der 115 Kilometerstrecke ca. 500 zu verzeichnen. An der Veranstaltung nahmen leider nur 240 Fahrer teil, zu wenig für eine RTF-Veranstaltung im Großraum Hannover. Nach dem Verzehr einer Bockwurst und eines Kaffees machten wir uns auf den Heimweg.
Die Fotos wurden heute von Michael und Rocky gemacht.
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von der RTF Durch das Calenberger Land ab Weetzen im Großformat
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