RTF
Endspurt-Seen-Tour - 2006 neu ab Großhansdorf statt Rahlstedt
Der Start- und Zielpunkt der RTF Endspurt-Seen-Tour (Archiv-Bild) wurde 2006 von
Hamburg-Rahlstedt ins 13 Kilometer nordöstlich gelegene Großhansdorf in
Schleswig-Holstein verlegt. Leider habe ich es erst 2008 geschafft meine Notizen
aus der Erinnerung heraus auszuformulieren.
Zwei Leute einer RG, die ich sonst sehr schätze, fahren einfach vor meinen
und den Augen eines PKW-Fahrers bei rot über eine Ampel auf dem Berner Heerweg.
Vielleicht waren es Feuerwehrleute, aber auch die haben nur Sonderechte bei
Fahrt mit Blaulicht und Martinshorn.
Ich fahre inkognito, weil ohne Haspa-Dress, anders als bei der RTF ab Bad
Oldesloe, da wurden die Haspanesen Detlef und Helmut Schümann gefragt, ob einer der Helmut ist. Helmut bejahte
dies.
Ich traf Sven von Jungheinrich, die Shellisten Susan und Andreas, Rad-Manne und
Rad-Susanne, Wolfgang "Wessel" und vom Mittwochstreff die NDR-Symphoniker
und Hartmut, dazu Henning, Susanne, Detlef und Martina. Frage Susanne, warum sie heute ein
Tourenrad fährt, so blöd, wie das nur ein Mann fragen kann. Ungebohrene haben
den doppelten Pulsschlag ihrer Mutter, bekomme ich zu erfahren.
Genau in dem Moment, als ich die fotografieren will, hat Henning ne Panne. Ich
fahre ein Stück vor. Das warten kommt mir endlos vor, obwohl es normal dauert. Hänge mich an die Harburger RG.
Georg Neumann kann nicht nur "seine" RTF ab Neuwiedenthal starten, der kann auch
fahren.
Der Pfanner-Tee in meinen Flaschen stammt noch von meiner Nicht-Teilnahme bei
Midsummer-Triathlon. Er ist bei der Wärem in den letzten Tagen in der
Zwischenzeit vergoren. Flaschengärung. Er erinnert an den Lambrusko vom
gestrigen abend.
Ein Stück fahre ich mit Frank Wiese von der BSG Volksfürsorge. Er hatte am Triathlon
teilgenommen. Unterwegs treffe ich HaJo, fahre ab der K1 bis ins Ziel mit Volker Heyer.
Am Depot gibt's Corny- und Aldi-Riegel, Schwarzbrot mit Schmalz, Mettwurst und Käse,
Haribo-Fruchgummi und Rosinenbrot. Zu trinken gibt es isotonisches Brakwasser. Stolz
erzählt mir ein Helfer, dass upsolut das gleiche Zeugs für die Cyclassics und
den Cityman geordert hat. Der
Eistee war schmeckte nicht besonders, aber immerhin auch nicht störend.
Am zweiten Depot fragt einer einen anderen "Was gibt 's zu essen?"
"Lasagne." antwortet der. Hä? Na klar, das ist die Warmverpflegung
für die
Radmarathon-Teilnehmer. Vor dem dritten Depot steht ein Drive-in-Stempelschalter. Es liegt im Trend
sich nur den Stempel abzuholen und sofort weiter zu fahren.
Mehrmals fahren wir auf dem Rückweg an Ahrensburger Ortein- und
Ausgangschildern vorbei. Das verwirrt mich, weil ich mich immer wieder
irrtümlich dem Ziel nahe wähne. Kommt denn nun bald Großhansdorf?, frage ich
mich. An einem Bahnübergang grüßt uns Hartwig Queller, Freund von Claudia Fenn vom Team
Kettenfett und Heimleiter vom Pik As.
Ca. 820 Teilnehmer wurden gezählt. Zum Schluss kommt ein Polizeiwagen
vorgefahren. Der Polizist steigt aus, geht mit festen Schritt auf die Anmeldung
zu. Er hat eine rote Startnummer in der Hand. Mir schwant böses. Erleichterung,
als er erklärt, dass es seine wäre. Er musste direkt nach der RTF zum Dienst,
hatte keine Zeit sie vorher abzugeben.
Warum ich keine Bilder machen konnte, weiß ich nicht mehr. Meine Berichte aus den Vorjahren findest Du hier:
RTF Endspurt-Seen-Tour Rahlstedt 2005
RTF Endspurt-Seen-Tour Rahlstedt 2004
RTF Endspurt-Seen-Tour Rahlstedt
2003
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