Themenbereiche

In HFS suchen

Buch-Tipps

Triathleten

Die Trainingsbibel für Triathleten

Reparaturhandbuch

Bike-
Reparaturhandbuch

Ausdauertrainer

Ausdauertrainer Triathlon. Training mit System

Triathlon

Triathlontraining. Vom Jedermann zum Ironman

Schwimmtraining

Schwimmtraining für Triathleten und Langstrecken-
schwimmer

Ironman

Vom Junkie zum Ironman: Die zwei Leben des Andreas Niedrig

Äußersten

Bis zum Äußersten

Ausdauertrainer

Ausdauertrainer Radsport. Training mit System

Ironman

17 Stunden zum Ruhm. Mythos Ironman Hawaii

Motivation

Motivation Kompakt: Aktive Tipps für Alltag, Beruf und Sport

Leistungsförderung

Sporternährung: Leistungsförderung durch vollwertige und bedarfsangepasste Ernährung

Ironman

Ironman: Das 8-Stunden Triathlon-Programm. Vom Anfang bis zum Finish

Helmuts-Fahrrad-Seiten

Breiten-Radsport- & Fahrrad-Magazin für den Norden

Triathlon & Duathlon -> Berichte -> Dextro Energy Triahlon Hamburg '09


Anzeigen

Buch-Tipps

Trainieren

Schwimmen: Lernen, Üben, Trainieren

Triathleten

Krafttraining für Triathleten

Frauen

Triathlon für Frauen - Einstieg und olympische Distanz

Sportlerernährung

Handbuch Sportlerernährung

Triathleten

Das Trainingstagebuch für Triathleten

Besucherzähler

Onlinezähler

TRENGA DE ProShops TRENGA DE RennradPlanets

TRENGA DE - Rennräder direkt vom Hersteller

Toma - Triathlon

Toma - Riesenauswahl an Neos im Versand

Bike24

Bike24 - Fahrräder, Teile, Zubehör & Bekleidung zu günstigen Preisen

bruegelmann.de – Fahrradprodukte für Performer

bruegelmann.de – Fahrradprodukte für Performer

SchwimmstartDextro Energy Triathlon Hamburg - Erstmals Bilder auch vom Schwimmen

Ich geb's ja zu, ich bin kein Triathlet. Ein Duathlet vielleicht, fahre ich doch ca. 6.000 km pro Jahr mit dem Rad und laufe ab und zu. Geschwommen aber bin ich in den letzten vier Jahren zusammen keine drei Kilometer, davon einen halben bei meinem ersten Triathlon im Jahr 2005, bei dem ich mit Krämpfen in den Beinen an einem Paddelboot hängend pausieren musste. Als zusätzliches Handicap hatte ich erstmals auch Schwimmen einen Fotoapparat dabei. Es wird schon gutgehen, dachte ich und behielt Recht.

In diesem Jahr fand der Triathlon in Hamburg erstmals mitten im Sommer statt. Die Wassertemperatur von etwas über 20 Grad gestattete es mir als Brustschwimmer auf den dabei hinderlichen Neo zu verzichten. Als neues Handicap hatte ich meinen neuen wasserdichten Fotoapparat dabei, mit dem ich in und aus der Alster einige Bilder schoss, trotzdem kam ich dann unverkrampft am Ausstieg an.

Vor dem Start auf dem PontonSeit Jahren fotografiere ich auf Veranstaltungen beim Radfahren und Laufen. Zwei Apparate habe ich dabei kaputt fallen lassen, mir deshalb einen stoßfesten gekauft, wasserdicht, damit beim Transport in der Jackentasche kein dampfender Schweiß eindringen kann. Irgendwann ging mir auf, dass ich damit auch beim Schwimmen fotografieren könne. Diese Idee beschloss ich beim nächsten Triathlon in Hamburg umzusetzen.

Wenn mich die Kräfte verlassen sollten, wollte ich mich wieder an ein stehendes Boot klammern. Mit dem Fotoapparat in der Hand hätte ich die Schwimm- zur Fotopause umdeklariert. Das war nicht nötig, aber es wurde knapp. Die ersten Bilder schoss ich gleich nach dem Einstieg ins Wasser. Das erste zeigt erstaunte und amüsierte Gesichter der noch auf dem Ponton wartenden Teilnehmern. Dann fotografierte ich den Start vom Wasser aus und setzte mich selbst in Bewegung.

Brücke über den JungfernstiegVom Boot der Wasserwacht des DRK Hamburg-Eimsbüttel rief mir der mich erkennende Niels zu. "Komm ran mit dem Boot. Wir machen ein Foto." rief ich zurück. Gesagt, getan. Danach schwamm ich endgültig am Ende des jetzt bereits langgezogenen Feldes. Nach der Wende ging es in Richtung Jungfernstieg, unter dessen Brücke es durchzuschwimmen galt. Ein attraktives Fotomotiv.

Zwei Mal stoppte ich um zu fotografieren. Die Zuschauer sahen, wie einer am Ende des Feldes stoppte, den linken Arm zum Himmel reckte und sein Oberkörper dabei absackte. "Da ertrinkt einer! Der winkt schon um Hilfe." rief einer. Auf beiden Seiten der Brücke machten sich Boote zu meiner Rettung auf, erzählte man mir später. Davon bekam ich nichts mit. Ich hatte mein Motiv fest im Visier.

AusstiegAuf der anderen Seite der Brücke stehen immer viele Zuschauer auf der Stufen gegenüber den Alsterarkaden. Die aus dem Wasser heraus zu fotografieren, darauf hatte ich mich besonders gefreut. Unter ihnen war auch mein Arbeitskollege Bernd Steng. Einen Freiraum zwischen den mich überholenden Schwimmern aus dem nächsten Startblock nutzend schwamm ich zu ihm ran. Danach war ich so entkräftet, dass ich mir nicht mehr zutraute den Apparat wieder in die enge Badehose zu stecken. Ich zog ihn einfach das letzte Stück am an der Hose befestigten Band hinter mir her.

"Vorsicht. Bitte gaaanz langsam. An meiner Hose baumelnd ein Fotoapparat." sagte ich dem Helfer beim Ausstieg. Ich fürchtete, dass der Apparat am Ende der  ins Wasser ragenden Plattform hängen bleiben und abreißen könne. Der Mann erkannte mich sofort. Völlig entsetzt rief er mir sinngemäß zu: "Helmut! Du hat 'nen Knall.", half mir dann aber brav aus dem Wasser. Auf dem nächsten Bild lacht er bereits über die Aktion.

WendepunktMeine Zeit war mir egal. Mein primäres Ziel war es, eine schöne Fotostrecke in den Kasten zu bekommen, mit den vielleicht weltweit ersten Bildern von einem Schwimmwettkampf aus dem Wasser heraus. Das wichtigste Etappenziel war erreicht und so nehme ich mir die Zeit Teilnehmer an der Verpflegungsstation hinterm Ausstieg abzulichten.

Beim Wechsel auf's Rad riefen mir wie so oft an diesem Tag Bekannte zu, die ich leider nicht erkannte. Zum ersten Mal bei meiner dritten Teilnahme kam ich locker ins Rollen. Trotz spürbaren Gegenwind und dem Anstieg den Elbhang rauf zur Reeperbahn kam ich gut voran. Jeden den ich überholte, las ich seinen Vornamen von der Starnummer ab und rief ihm namentlich einen aufmunternden Spruch zu.

Statt dann aber konsequent Zeit gut zu machen, hielt ich wie immer Ausschau nach Bekannten und Motiven, fotografierte den und quatschte mit jenem. Wenige Wochen vorher war ich beim Mitternacht-Radmarathon mit Anfahrt 280 km gefahren, stand also gut im Saft und mein neues Rad mit Kompaktkurbel ließ mich ebenfalls deutlich besser als in den Vorjahren vorankommen.

VerpflegungBei jeder Verpflegungsstation trank ich und aß eine Kleinigkeit. Die Stationen waren bestens ausgestattet und mit vielen emsigen ehrenamtlichen Helfern besetzt. Auf dem Rad hatte ich mit PowerBar ride shots erstmals Gel in Kugelform dabei. Die nach Gebrauch klebrigen Gelbeutel hatten mich genervt. Auf die Straße werfen mochte ich die nie, sie aufbewahren auch nicht. Die ride shots sind dagegen kleine eßbare, mit Gel gefüllte Kügelchen, die sich zuerst wie Kaugummi zwischen den Zähnen gebärden. Ich fand das sehr angenehm. Man muss aber auch bei denen mit etwas Flüssigkeit nachspülen.

Beim Schwimmstart, auf der Radstrecke und später auch beim Laufen traf ich auf Peter aus Hof, einem Bayern im XXL-Format, dabei nicht fett, sondern straff geformt. Ich dachte, er würde wie ich man grad die Kraft haben die Kurzdistanz zu überstehen. Erstaunt vernahm ich, dass Peter seit Jahren erst die Sprint- und am nächsten Tag die olympische Distanz absolviert. Der Mann ist zäh und dabei freundlich und völlig unaufgeregt.

ZieleinlaufBeim zweiten Boxenstopp in der Wechselzone hatte ich dann einen Aussetzer. Kennst Du das? Du suchst den Schlüssel und hast ihn in der Hand oder die Brille, die Du auf der Nase hast? Ich sah mit Tunnelblick die aufgereihten Räder. Die Reihe vor mir war links und rechts komplett, nur meines fehlte. Mich traf der Schlag! Warum haben die ausgerechnet mein Rad geklaut? Ja, TRENGA DE GLR 6.0 war schick und neu, aber bestimmt nicht das teuerste im Feld! Es dauerte etliche quälende Sekunden lang bis ich es beim Blick an mir herab an mir erspähte.

Ich beschloss das Rennen locker zu beenden, wollte nicht wieder mit Schmerzen ins Ziel wanken. Ich achtete darauf nicht zu angestrengt zu laufen, kam - nicht selbstverständlich für mich - ohne Gehpausen ins Ziel. Auf dem Rathausmarkt holte ich aufreizend den Fotoapparat raus und animierte das Publikum. Nicht bemerkt hatte ich, dass Henrik und Petra auf den letzten Metern vorher eine Bilderserie von mir schossen. Im Ziel hängten uns zwei leckere Mädels die Finisher-Medaille um. Hier könnte der Veranstalter für mehr Vielfalt sorgen und für die einlaufenden Damen auch einen knackigen Kerl Medaillen umhängen lassen.

ZielverpflegungIm Ziel traf ich Axel vom Mittwochs-Rennrad-Treff, der mich kennt und mir deshalb eine Zigarette zukommen ließ. Unter anderen traf ich auch Helmut Probst, dem ich zusagte im nächsten Jahr endlich bei seinem wunderbaren Midsummer-Triahtlon zu starten, Peer, der uns die letzten Jahre mit tollen Berichten vom Hamburg-Triathlon unterhielt und Ronny, ebenfalls vom Mittwochs-Treff, der mir stolz seinen Enkel präsentierte, der ihn mit Zurufen während des Rennens zu Höchstleistungen motiviert hatte.

Nach dem Rennen bummelte ich über die Messe auf dem Jungfernstieg, um mich inspirieren zu lassen. Die Messe war gut besucht. Leider waren morgens weniger Zuschauer als sonst da, weil es früh morgens kräftig geregnet hatte. Das war am Sonntag anders. Als ich mir das Rennen der Profis ansah, war die Strecke voller gutgelaunter Zuschauer. Die Profi-Rennen der Damen und der Herren wurde wieder live, in diesem Jahr nicht auf N3, sondern erstmals in der ARD übertragen. Während die Radprofis am Mont Ventoux den Sieger der Tour de France ausfuhren, zeigte Das Erste die Triathlon-Damen in Hamburg!

EliterennenDas allein ist ja schon irre und super für unsere Region. Total begeistert hat mich dann die Situation, als ich in einem Zelt die Live-Übertragung auf einem Fernseher an einer Zeltwandrückwand sah, diese Wand war zum Jungfernstieg gerichtet, links war das Zelt offen. Ich sah die Kamera auf einem Mottorrad den Jungfernstieg entlang fahren, erst nur im Fernsehen, dann auch in echt direkt am Zelt vorbei.

Dass die Triathlon-Szene weltweit auf den mit über 8.000 Teilnehmern weltgrößten Triathlon blickt, kann ich gut verstehen. Der Veranstalter lieferte von Anfang bis Ende eine organisatorische Meisterleistung ab. Das Hamburger Publikum dankte so viel gute Unterhaltung mit vielen begeisterten Zuschauern. Berlin mag ja eine spektakulärere Architektur bieten, aber dazu auch ein durch die vielen dort stattfindenden Veranstaltungen gelangweiltes Publikum, wie ein Vergleich der Jedermann-Radrennen in beiden Städten belegt.

Kim mit ihrem FaltradIch war bei weitem nicht der einzige Nicht-Triathlet bei diesem Triathlon. Als Radsportler fallen mir die Nicht-Radsportler besonders auf. Unter ihnen war mit der in Hamburg lebenden Amerikanerin Kim unter anderem ein Frau dabei, die auf einem Faltrad fuhr. Ob 2:15 eine respektable Zeit wäre, wollte sie von mir wissen. Na klar, mit dem Rad. Ob meiner vielen Fotostopps kam ich mit 1:58 fast mit gleichen Zeit wie 2005 ins Ziel, als ich die Krämpfe nach dem Schwimmen nicht mehr los wurde. 2010 werde ich wieder beim Dextro Energy Triathlon starten und mal sehen, vielleicht über ich bis dahin ja mal zu schwimmen und werde meine Zeit verbessern.

Alle Bilder im Großformat vom Dextro Energy Triathlon Hamburg stehen hier.

Weitere Berichte über den Dextro Energy Triathlon Hamburg von unseren Forums-Mitgliedern findest Du hier.

Meine Link- und Buch-Tipps

Triathleten

Die Trainingsbibel für Triathleten

Ironman

17 Stunden zum Ruhm. Mythos Ironman Hawaii

Schwimmtraining

Schwimmtraining für Triathleten und Langstrecken-
schwimmer

Ironman

Ironman: Das 8-Stunden Triathlon-Programm. Vom Anfang bis zum Finish

Triathlontraining

Triathlontraining. Vom Jedermann zum Ironman

Frauen

Triathlon für Frauen - Einstieg und olympische Distanz

Reparaturhandbuch

Bike-
Reparaturhandbuch

Ausdauertrainer

Ausdauertrainer Triathlon. Training mit System