CTF Durch die Sohlener Berge - Der Rundkurs, den
wir im Schlaf fahren können
Es berichtet Manfred Galonski vom ESV Fortuna Celle
Am Sonntagmorgen um 07.00 Uhr machten sich Andreas, Rocky, Eckart, Michael und ich bei knackigen Minus 1 Grad und verschneiter Landschaft auf den Weg zur elften CTF "Durch die Sohlener Berge" des
RSV Osterweddingen in Beyendorf bei Magdeburg. Der eine Minusgrad fühlte sich auf Grund der Luftfeuchte wie Minus sieben an. Hinter Helmstedt verschwand das winterliche Weiß, so dass nunmehr ein gefahrloses Fahren ohne Eis und Schnee in Beyendorf zu erwarten war.
Viel zu früh in Beyendorf angekommen, stärkten wir uns erst einmal mit einem starken Kaffee und ein paar Brötchenhälften. Die Anmeldung ging bei Jutta reibungslos und schnell von statten. Danach genehmigten wir uns noch einen Kaffee und trafen hierbei Bertold aus Nienburg und Detlef aus Burgwedel sowie einige andere uns bekannte Gesichter. Wir wollten heute die 66er Strecke fahren und machten uns nachdem wir uns dick angezogen haben, etwas früher als die anderen Biker auf den
Rundkurs durch die Sohlener Berge. Fünf 12,5 Kilometer lange Runden mit
je 120 Höhenmeter lagen vor uns.
Zunächst ging es auf asphaltierten Straßen durch den menschenleeren Ort und nach
zwei Kilometern auf einen Feldweg entlang der Autobahn. Der Untergrund war hartgefroren und wies einige Spurrillen auf. Der Weg stieg ständig an und wir gelangten auf den "Gipfel" der Strecke. Nun fuhren wir bergab und bergauf auf Wiesenwegen in Richtung eines Fernmeldeturmes. Am Ende mündete der Weg auf einen mit Betonplatten belegten landwirtschaftlichen Weg, der in westliche Richtung zur Autobahn Magdeburg/Halle zurückführte. Auf einer asphaltierten Straße, die in einen Feldweg mit Spurrillen mündete, ging es wieder zum "Gipfel". Die anschließende Abfahrt mit fast 50 km/h verlangte volle Konzentration von uns. Auf der Landstraße in Richtung Beyendorf fuhren wir zum Kontrollpunkt. Hier gab es Brühe und heißen Tee sowie Kekse und Riegel.
Der Rundkurs musste fünf Mal gefahren werden und mit der Zeit kannten wir die riskanten Stellen, jedoch wurde der Untergrund auf Grund steigender Temperaturen immer weicher und rutschiger. In der
dritten Runde passierte es dann, das Rocky wieder einmal eine Radelle drehte und wie ein Maikäfer auf dem Rücken landete. Unglücklicherweise hatte er sich dabei den Lenker auf die Brust gedrückt und trotz seiner britischen Härte war ein weiterfahren für ihn nicht möglich. Gebrochen scheint nichts zu sein. Aber Schmerzen hat er doch.
Andreas hatte sich bereits vorher von uns verabschiedet und drehte seine GPS-Runden wie ein Uhrwerk allein. Michael, Eckart, Berthold und ich fuhren die restlichen CTF-Runden in gleichmäßigem Tempo zu Ende.
Nachdem wir uns umgezogen und die Räder verstaut hatten, holten wir uns bei Jutta an der Anmeldung die vier Wertungspunkte ab. Danach genehmigten wir uns noch den leckeren selbst-gebackenen Kuchen und einen Kaffee, dabei schauten wir uns die heutigen Fotos von Michael an. An der Veranstaltung nahmen bei wolkigen, aber trockenen Winterwetter
über 60 Fahrer teil. Großen Dank an Günther und seine emsigen Helfer vom RSV Osterweddingen für eine wiederum gelungene CTF. Wir werden bestimmt im nächsten Jahr
wiederkommen, auch wenn wir den Rundkurs bereits im Schlaf fahren können.
Michaels 50 Bilder
von der CTF Durch Sohlener Berge des RSV Osterweddingen ab Beyendorf bei
Magdeburg findest Du hier.
Die Bilder des Vereins hier.
|