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Fahren in Gruppen.Amtsschimmel-RTF ab Sulingen – Es fehlte an nichts

Es berichtet Jens Nolte vom ESV Fortuna Celle

Nachdem nun unsere beiden Mallorca-Radler Manfred und Michael wieder von ihrem Ausflug eingetroffen waren, trafen wir uns heute zu fünft in Sulingen, um die Strecken der Amtsschimmel-RTF des TuS Sulingen zu absolvieren. Fast zeitgleich gegen neun Uhr landeten Michael, Manfred, Erhard und ich auf dem Parkplatz des hiesigen Sportgeländes. Lokalmatador Bertold wartete schon auf uns. Dirk aus Wedel saß neben Walter und Corstiaan aus Langenhagen schon in der Morgensonne und trank seinen Kaffee. Nach der Anmeldung ging es auch gleich auf die Strecke. Bertold und Erhard interessierten sich heute für die 114 km-Runde, das Trio Manfred, Michael und ich wollte die 154 km-Strecke in Angriff nehmen.

Depot.Gemeinsam mit dem fliegenden Holländer Corstiaan, Peter vom Heesseler SV und einem weiteren Fahrer mit gelben Agresti-Rad gingen wir fünf Fortunen auf das erste Teilstück gen Süden. Mit strammen Seitenwind aus West nahmen wir allmählich Fahrt auf. Dabei wurde noch der eine oder andere Morgenplausch abgehalten. Über Kirchdorf, Bahrenborstel fahrend wechselten wir so langsam die Fahrtrichtung gen West, bis zur ersten Kontrolle in Wagenfeld. Dort präsentierte sich ein abwechselungsreiches Buffet! Zur Auflockerung trugen bunte IKEA-Trinkbecher bei. Hier trafen wir auch Walter wieder, der sich wie Jürgen aus Fallersleben nun unserer Gruppe anschloss.

Kurz hinter Wagenfeld bogen wir nun gen Norden ab. Michael und ich fuhren die Gruppe wieder an unseren Mannschaftskapitän Manfred ran, der zuvor in die Büsche ausgerissen war. Kaum waren wir wieder zusammen, überrollte uns die Speedgruppe. Zunächst versuchten wir alle am großen Pulk dranzubleiben, doch für die meisten war das Tempo zu hoch! Nur Manfred und Bertold blieben an der Meute dran. Erhard und auch Walter ließen es ruhiger angehen, aber auch Michael, Jürgen und ich ließen abreißen.

Gegen WindmühlenMitten in einer kleinen Ortschaft gesellte sich eine größerer Hund zu unserer Minigruppe. Wir nahmen noch zusätzliche Fahrt auf, um ihm zu entkommen. Allerdings hatte dieser einen langen Atem, denn er begleitete uns fast bis zur nächsten Ortschaft. Da wartete er dann brav auf dem Acker auf die nächste Gruppe. Über Freistatt und Scharrel ging es zum Zentraldepot nach Schmalförden.

Aufgrund der weitern Streckenführung wurde dieser Kontrollpunkt bis zu dreimal im weiteren Streckenverlauf angefahren. Die Organisatoren hatten hier ein idyllisches Fleckchen vor einer Gaststätte zentral im Ort auserwählt. Auch hier fehlte es an nichts! Die Getränke wurden in Wärmebehältern elektrisch angewärmt, die Verpflegung war sehr vielseitig. Von netten Helfern wurde alles für unser Wohl getan. Eigens zum Stempeln wurde die Hauskatze, deren Namen ich leider vergessen habe, in Position gebracht. Der Ort lud alle irgendwie zum längeren Verweilen ein.

Gruppenfahrt.Dennoch schwangen wir uns wieder auf unsere Renner und zogen nun die zweite Schleife rund um Sulingen. Gen Norden ging es weiter in den wunderschönen Naturpark „Wildeshauser Geest“. Hier konnten wir insbesondere die Vielfalt der Tierwelt beobachten. Die Krönung erlebten wir dann bei Kilometer 77. Auf einem Wirtschaftsweg fahrend stürmten von links kommend drei Rehe genau auf unsere Fahrspur zu. Uns blieb nichts anderes übrig, als zu bremsen und die Fahrt für diesen Tierexpress zu unterbrechen. Nachdem das Wild nun die Fahrbahn mit so einigen Schwierigkeiten wegen Asphalt und Zäunen gewechselt hatte, konnten wir unsere Fahrt fortsetzen.

Über Stocksdorf, Wedehorn und Sudbruch ging es im Uhrzeigersinn wieder nach Schmalförden. Bei Kilometer 94 wurde zum dritten Mal Rast gemacht. Mittlerweile hatte sich auch Florian aus Hannover zu unserer Gruppe gesellt, der zum Freiluftspaß ebenso beitrug. Auch konnten wir auf der 114er Schleife unserem Dirk aus Wedel kurz im vorbeifahren grüßen. Dieser zog eisern allein seine Spur durch den Wind!

Verpflegung.Weiter ging es auf diversen Wirtschaftswegen schon mal nach Sulingen. Dort endete für Bertold und wohl auch etwas später für Erhard, die beide mit Bravur über die Strecke rollten, die 114 km-Runde. Nun hatte der Veranstalter für uns noch die Ehrenrunde im Programm. Zum Abschluss gaben wir uns noch die 40 km-Runde. Diese führte uns teilweise über den Mühlenradweg. So war es kein Zufall, dass wir unterwegs unzählige Mühlen entdeckten.

Beim letzten Boxenstopp in Schmalförden wurden neben Würstchen auch frisch gezapftes Bier uns Fahrern angeboten. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass man hier so langsam in ein Dorffest überging! Ungewöhnlich war es wohl auch, dass unsere 6er-Gruppe auf der Strecke auf zwei Fahrer wartete, die etwas verzweifelt allein gegen den Wind ankämpften. Manfred hatte die Idee, mal die Beine hoch zunehmen. Im Ziel wurden wir für diese Geste mit einem Dank belohnt.

RTF-Abschluss.Nach genau 5 Stunden Fahrzeit trafen wir in Sulingen wieder ein. Das Wetter hielt, trotz einiger dichter Wolken und Hochnebel blieb es bei 15°C trocken. Die Strecke war perfekt ausgeschildert, obwohl Manfred und ich einen Abzweig einmal fast verpassten. Das lag aber an uns selbst! Einige Starter hatten allerdings mit den grünen Richtungsschildern so ihre Probleme und übersahen das eine oder andere Schild.

Im Ziel verpassten wir uns dann noch eine kurze Dusche und einen Pott Kaffe. Kuchen und Bratwurst mussten auch noch sein! Bertold und Erhard warteten schon auf uns!

Für die Bilder war heute wieder Michael verantwortlich. Ich meine, er hat wieder so einige gute Motive während der zügigen Fahrt auf den Chip gebannt. weicjo ebenfalls einen Bericht über die Amtsschimmel-RTF verfasst. Den findest Du hier

Hier findest Du alle Bilder von der Amtsschimmel-RTF ab Sulingen im Großformat

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